Weltreise-Archiv

Goldvogerl unterwegs

Alle Blogbeiträge der Weltreise

Die chronologische Sammlung enthält alle veröffentlichten Beiträge des alten Reiseblogs mit Datum, Titel, vollständigem Text und Bildergalerie.

Erste Station

Erste Station ist eine wunderschöne alte Mühle, wo wir faulenzen, Pilze suchen, Baumhaus bauen, kochen, backen, Blaubeermarmelade machen, die Milch vom Bauernhof holen , in eiskalten Gumpen baden , Bogenschießen, Unkraut jäten, Tomaten ernten, Feuer machen, Rehe aufstöbern, Eier einsammeln, Kaiserschmarren machen.... einen schöneren Platz kann es nicht geben...

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Auf dem Weg in den Süden

Auf dem Weg in den Süden haben wir schon mal etwas thailändisch gelernt , damit ich mein Essen ohne Karotten bestellen kann . Sehr köstlich und authentisch gegessen im „Dok Kun“  in Wels !

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Istrien

Nach einem spannenden Road-Trip durch Slowenien , mit Schafen, alten Steinmauern , kurzer Stop in Maribor , Übernachten auf einer alten Fähre in Rijeka, haben wir uns in den Istrischen Bergen in einem alten Steinhaus eingemietet . Jetzt erkunden wir die Gegend um Lovran! Eine spannende Mischung aus Alt-Österreichischen ,  Kroatischen und irgendwie auch italienischen Einflüssen.... das Essen ist jedenfalls superlecker und frisch aus dem Meer oder gerade geerntet.

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Bari

Vorgestern haben wir , nach 8 Stunden Autofahrt und mal schnell 5 Stunden Venedig ,unseren Hund William bei seiner Hundemama und Hundebruder abgeliefert . Wir sind mit gutem Gefühl weggefahren , er hat nicht mal aufgeschaut ! Nach der Strapaze hat er sich wohl gedacht : lass die mal auf ihre Reise gehen , ich bleib hier ganz gemütlich!!
JJ hat uns am Bahnhof Perugia abgesetzt, jetzt sind wir nur noch zu zweit und ab jetzt wird das Gepäck geschleppt !! Obwohl wir in den letzten Wochen schon viel Ballast abgeworfen haben, sind die Rucksäcke immernoch ziemlich schwer!
Wir sind mit dem Zug ganz runter nach Bari gefahren. Ab Ancona eine wunderschöne Strecke, die ganze Zeit am Meer entlang.
Hier in Bari alles sehr italienisch aber optisch auch schon leicht arabisch : enge Gassen und Palmen, manche Straßen mit blühenden Orleander-Alleen . Alte Frauen machen Orchiette auf der Straße . In jeder Gasse mindestens ein Marienaltar oder ein anderer Heiliger mit viel Blumen-Schmuck und Lichterketten. Im Hafen, Fischerboote , klein und azur-blau und liebevoll gepflegt, manche sind mit gehäkelten , bunten Decken abgedeckt. Die Männer spielen ein völlig unverständliches Kartenspiel ,nachdem die Fische verkauft sind . Manche Fischer schlagen noch Oktopusse , andere brechen Seeigel auf mit der bloßen Hand , offensichtlich viel Hornhaut .

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Pigi

Von unserem wunderbaren , oberfreundlichen Hotel Moxy in Patras haben wir uns auf den Weg gemacht in die südliche Pelepones , nach Mani . Mit dem Mietauto sind wir furchtbar lange gefahren ( dafür viel gesehen ) , weil das mit den griechischen Straßenschildern gar nicht so einfach ist !! Es gab erstaunlich viele Sackgassen , Hunde , Katzen , Melonenfelder, Olivenhaine, Meeresküste, Schlaglöcher, ganz eigene Verkehrsregeln .... Alle fahren etwa doppelt so schnell, wie erlaubt, ohne Helm, mit ganzer Familie Motorrad, rote Ampeln sind zu ignorieren und auf 2-Spurigen Straßen werden etwa 6 Spuren ausgenutzt !
Endlich nachts um zehn im Mini-Örtchen Pigi , ganz oben in den Bergen angekommen, werden wir begrüßt von dieser wunderbaren Glückskatze namens „Katzouli“ . Wir  sitzen auf der Dachterrasse meiner Freundin Lisa mit Blick auf Sternenhimmel und Meer....

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Patras

Die Überfahrt von Bari nach Patras war recht spannend, vor allem , wie genau und exakt stundenlang die Lastwägen einparken und rangieren müssen ! Beim Zwischenstop um 4 Uhr morgens sollen dann die Hälfte wieder raus und das Schiff muss trotzdem ausgeglichen beladen sein. Eine Kunst für sich , die jeden Tag aufs Neue mit höchster Konzentration ausgeführt wird !
Übrigens auf dem Schiff , bisher die saubersten ( öffentlichen ) Toiletten der Reise !

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Tel Aviv

Shalom , shalom aus dem faszinierenden Tel Aviv ! Ganz alte Tradition und Moderne treffen aufeinander und existieren ganz friedlich nebeneinander! In einem alten Haus wohnen Fledermäuse und im Haus daneben ist das Fitnessstudio, daneben gebrauchte  Küchengeräte und Trödel, dann wieder eine Kunstausstellung oder ganz teure Design-Klamotten.....
Diese Dame ist von einer israelischen Künstlerin aus Müll vom Strand gemacht worden, ihre wunderbare Galerie ist ein paar Meter entfernt von dem alten Mann , der Teppiche liebevoll restauriert & verkauft.
Alle Israelis sind sehr gastfreundlich und nett! Wir fühlen uns sehr wohl und werden wohl noch ein Weilchen bleiben!

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Akko

Akko: Hunderte hungrige Katzen, die sehr geschickt auf schmalen Kanten balancieren, um etwas aus dem Müll zu angeln, geduldig vor dem Fischgeschäft warten. Bunte Süßigkeiten , duftende Gewürze, frisch gepresster Granatapfelsaft, noch warme Teigtaschen, gefüllt mit Käse oder würzigem Hackfleisch. Hier gibt es geheime , Jahrhunderte alte Tunnel, Jungs, die von der (wirklich hohen !) Stadtmauer ins Meer springen, Moscheen mit goldenen Kuppeln. Auf "unserer" Dachterrasse können wir sogar grillen und dabei den Sonnenuntergang anschauen ! Sehr zu empfehlen : das Eco Akko Hostel !! Man schläft wie ein Baby in kuscheligen Kapseln , die Mitarbeiter sind supernett und , wie gesagt : spektakuläre Dachterrasse ! Auf diesem  Computer gibt es zwar hebräische Buchstaben, aber keine Umlaute , ich bitte die Schreibweise zu entschuldigen ....

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Odem

In dieser öden Landschaft , wo nicht mal Olivenbäume wachsen, tun sich plötzlich kleine Täler auf, wo Wasser fließt ! Wasserfälle und Gumpen entstehen . Wir haben diesen wunderbaren Hexagon-Pool gefunden , man muss eine halbe Stunde bergab , Bergstiefel, gegen Getier und Dornen. ( Wir haben nur Murmeltiere gesehen !!!) Die Steine " wachsen" wie dicke Kristalle in 6-Eckiger Form , an manchen Stellen wie ein Kopfsteinpflaster, nur schöner !

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Nazareth

Nazareth war sehr entspannt, wir waren hier an Yom Kippur, das war kaum zu spüren. Es waren sogar einige Israelis im Hostel, die „ geflohen „ sind von den strengen Regeln....  Hier leben hauptsächlich Christen und Moslems . Alles ist geprägt von Mariä Empfängnis : heiliges Wasser , wunderschöne Mosaike und die größte Christliche Kirche des Abendlandes UND natürlich, fast hätt ichs vergessen: die besten arabischen Süßespeisen weit und breit!!

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Jerusalem

Was soll ich sagen? Die heiligste Stätte aller drei Weltreligionen, faszinierend... drei Parallelwelten in der kleinen Altstadt von Jerusalem. Drumherum das moderne Leben , innen : kniende Betende ,ihre Kerzen auf besonders heiligen Stellen legend , Bibel lesend , Steine berührend .... Kirchen, Moscheen , der Souk mit duftenden Gewürzen, feinen Tüchern, Souvenirs für Gläubige aller Art, wo sogar Mönche und Nonnen shoppen gehen !

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Jordanien

Welcome to Jordan !! So werden wir seit einer Woche sehr freundlich begrüßt . Jordanien ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit! Alles braucht viel Zeit und jeder möchte ein wenig teilhaben an deinem Leben. Tee wird serviert , ein Platz zum sitzen angeboten ... Kamele queren die Straße, die lebendigen Hühner sitzen beim Metzger und warten auf ihr Schicksal. Hunde , Katzen und Esel streunern um die Abfalltonnen herum. Bei Sonnenaufgang betet der Muezzin und weckt uns sanft auf . (Die Hähne tun das übrige ) 
In kleinen Einkaufsstraßen gibt es Nussröstereien & Falafelstände , kleine Restaurants , die auf der Straße köstlich gewürztes Fleisch grillen, alles wird ganz frisch zubereitet !
Zwischen den kleinen Ortschaften fährt man durch faszinierende Wüsten und Steinlandschaften , wo Beduinen ihre wunderschönen, außen Schwarz-weißen und innen ganz bunten Zelte aufgeschlagen haben und die Ziegen drumherum an Pflänzchen herumknabbern . Wir haben 3 Nächte in der Wüste geschlafen ums Feuer gesessen und Millionen Sterne gesehen .....

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Petra

Die antike, in Sandstein gehauene Wüstenstadt ist kaum zu beschreiben, die Farbtöne in allen Rosa-Schattierungen bis Orange , gemustert wie Fische oder Wasser ... dazwischen Beduinen in rot-gemusterten Stoffen , Esel mit bunten Decken.
Die Gebäuse teilweise von Wind und Wasser verwaschen, manche noch wunderschön zisiliert erhalten ! In die Berge sind Treppen und Wassersysteme gemeisselt , Beduinen wohnen noch in den etwas abgelegeneren Höhlen!
Man kann sich richtig vorstellen, wie bunt das Leben hier vor 2000 Jahren war .....

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Amman

Amman  ist laut und voller Autos , wenn man Donnerstag Abend ankommt . Morgens um 7 hat man dann die Straßen für sich alleine  . Ab und zu läuft jemand mit einer Umzugskiste vorbei , in der es krabbelt .... voller Neugier bin ich natürlich hinterher ... und habe jordaniens Männer liebstes Hobby entdeckt ! Sie züchten Tauben auf ihren Dächern und haben Freitags eine art Tauschbörse . In kleinen Straßen verkaufen ,  tauschen und fachsimpeln sie über Taubenzucht und kleine Singvögel !  Die  Reicheren Vogelsammler haben wir dann am Flughafen getroffen! Leider ist der Scheich aus dem Bild gegangen....

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Dubai

Ja ! Wir haben ihn gesehen, den Burch Khalifa ! Höchstes Gebäude der Welt ! Und all die anderen Hochhäuser, 12-Spurigen Straßen , schnellsten Autos , größte Skihalle , riesigen Einkaufszentren, perfekt funktionierende Metro  (ohne Fahrer und in 2-Minuten Takt ), saubersten Toiletten! ( was wirklich sensationell ist !!!! ) . Dubai ist beeindruckend und beängstigend zugleich, alles künstlich außer der Sand am Strand. Wir haben uns schnell goldene Spielkarten gekauft um nicht aufzufallen !!

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Oman

Nach einer abenteuerlichen Busfahrt von Dubai nach Maskat landen wir im Paradies, kommt es uns vor . In den letzten paar Tagen haben wir wilde Esel, Wasserschildkröten bei der Eiablage , Seeadler, Antilopen, viele Ziegen, Delfine , Reiher und handgroße Nachtfalter gesehen. Wir sind durch Terassengärten mit Bananen, Orangen, Datteln und raffiniert ausgeklügeltem Bewässerungssystem gewandert , um an traumhaften Wasserfällen in türkisfarbenem Wasser zu plantschen und von Felsen zu hüpfen.
Naturschutz wird hier großgeschrieben! Die Menschen lieben ihr Land ( sogar der Zollbeamte an der Grenze, nachts um eins , hat mir Videos von Babyschildkröten auf seinem Handy gezeigt ! )
Einmal Abends am Strand sind wir von Hunderten Einsiedlerkrebsen überrascht worden, jeder in einem anderen bunten Schneckenhaus .
Und dann noch die Souks !! In Maskat sind wir in diesen wunderbaren Laden eingetaucht , überall Ketten, Ringe , antike , römische Ausgrabungen und sogar eine Schlange in einem riesigen Stück Bernstein!!! Eingelullt im Duft von Weihrauch kann man die Zeit vergessen.....

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Nairobi

Das erste was uns nach der Landung in Nairobi auffällt , ist wie phantasievoll die Frauen gekleidet sind ! Bunte Stoffe , kunstvolle Frisuren, jede ganz individuell mit ihrem eigenen Stil !! Überhaupt sind alle sehr kreativ, sei es in der Gestaltung ihres kleinen Straßenshops oder der Busse : Jeder Linienbus  ist von Künstlern knallbunt gestaltet !! Auf der Ngong Road kann man alles Selbstgefertigte finden, was das Herz begehrt und auch nach Wunsch bestellen: Von Hundekörbchen bis geschnitztes Bettgestell, bemalte Kuhschädel und Mit Kohle zu beheizende Wärmefrösche ! ( Dieses Bild aus alten Schallplatten hängt in einem der leckersten Restaurant der Stadt , namens Talisman, wo wir einen wundervollen Abend verbrachr haben ! ) Was noch sofort ins Auge sticht ist , dass es sehr sauber ist ! Es liegt kaum Müll herum . Das ist der Effekt von einem absoluten Plastiktüten-Verbot ! Es ist einfach herrlich!  die Leute nehmen Stofftaschen , für größere Mengen Eimer.
Diese bunten Giraffen sind das Produkt eines Projektes, dass am Strand angeschwemmte Flipflops einsammelt, wäscht und dann wieder verklebt , um dann große und kleine Tiere draus zu machen!!  ( wir haben es mit einen Augen gesehen!! ) Schöneres Upcycling kann es kaum geben!!!
Noch ein wirklich tolles Projekt ist Kazuri Beads , was ins Leben gerufen wurde, um alleinerziehenden Müttern Arbeit zu geben. Aus  Ton vom Mount Kenya werden bunt glasierte Perlen und Geschirr gemacht. Jede Perle wird von Hand gemacht und dann mit feinen Pinseln angemalt und gebrannt . An den langen Arbeitstischen wird Kaffe getrunken und geschwatzt .
Noch etwas ganz besonderes in Nairobi ist der riesige Nationalpark mitten in der Stadt! Drumherum gibt es ein Giraffen-Center , wo Giraffen gezüchtet werden um dann wieder in die Wildnis zu kommen und eine Elefantenbaby-Auffangstation .(dort werden die Kleinen mit riesigen Fläschchen und viel Auslauf 3-4 Jahre gepäppelt , um dann langsam wieder ausgewildert zu werden! ) Es ist zu süss, zu sehen wie sie Abends vom spielen im Busch in Ihre Ställe rennen und sich ihre Milchflasche mit dem Rüssel schnappen , um danach erschöpft einzuschlafen ....

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Masai Mara

Das war wirklich wie in einen Traum eintauchen! Die Masai Mara ist der Nördlichste Zipfel der Serengeti in Kenia. Wenn man mit dem 4-Wheeldrive über matschige und steinige „Dirtroads“ durch winzige Dörfer zum Olololo-Gate fährt , öffnet sich plötzlich die weite Ebene von Rift Valley und es grasen dort hunderte Zebras, Antilopen und Büffel . Im Park ( der nicht umzäunt ist !!  ) kreuzen Elefanten den Weg, Hyänen liegen verschlafen in Matschlöchern , Giraffen schreiten majestätisch durchs Gras, Nilpferde tauchen aus dem Wasser auf und Löwen halten Ausschau nach ihrem Mittagessen!
Schon auf der Hinfahrt hatten ab und zu ein paar Zebras in Kuh-& Ziegenherden, gut integriert, mitgegrast ! Das sah wirklich lustig aus und war sehr überraschend, plötzlich gestreifte Tiere inmitten der Braunen....
Ein Gesamtkunstwerk aus den 70er Jahren, in der Wildnis ist die Mara Serena Safari Lodge, auf einem Hügel mit perfekter Sicht gelegen. Von dort aus haben wir durch das Fernglas sogar zwei Nashörner gesehen! Im Garten drumherum tummelten sich Affenbanden, ab und zu eine Antilope, Warzenschweine und viele Vögel !

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Rusinga Island

Dieser Fisch ist frisch aus dem Ofen, gefüllt mit im Garten gezogenen Zwiebeln und Kräutern! Die Tische sind alle verschieden bunt angemalt und die Sitzkissen mit afrikanischen Stoffen bezogen. Wir sind auf Rusinga Island im Viktoriasee , in der ökologischen Waiamu-Lodge von Linda . Hier gibt es die hübschesten Plumpsklos der Welt , gebaut aus Lehm und recycelten Flaschen, wo der Kompost am Ende die Papaya- und Mangobäume düngt !!
Die Lodge hat auch eigene Hühner für unsere Frühstückseier und Bananenstauden , hier die Ernte in der Küche!
Die Fischer fahren mit bunten, schmalen Booten, manchmal mit Segel, meist nur mit einem kleinen Ruder auf den See . Nachts sieht man hunderte Lichter auf dem See von den Lichtern, die die Insekten anlocken sollen, damit die Fische besser beißen.
Die Frauen waschen alles , von Kindern über Geschirr und Abwasch im See ! 
Die ganze Insel ist voller kleiner Gärten und furchtbar schlechter Straßen. Wir probieren das erste Mal ein BodaBoda aus, auf der Suche nach Haargummis (die wir nicht gefunden haben) eine Art Taxi-Motorrad, die fast alles transportieren ! Wir haben eins mit einem Sofa gesehen und mit stapeln Eiern und lebendigen Hühnern und auch mit einem lebendigen Schaf !!!

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Watamu

Unsere Reise entlang der kenianischen Küste haben wir in Lamu angefangen , eine kleine Insel, auf der es genau zwei Autos gibt , einige Motorräder, jede Menge Esel und viele kleine, bunt angemalte Fischerboote . Das Örtchen Lamu wurde vor langer Zeit aus Korallen gebaut, wie auch viele Häuser und alte Mauern die ganze Küste entlang...Es sieht wunderschön aus , weil alles einen warmen Farbton hat. (Die riesigen , felsenartigen Korallstücke liegen hier überall herum, sie werden nicht aus dem Meer geholt) Die Dächer sind aus Palmwedeln und Mangrovenholz , die luftig über dem eigentlichen Haus konstruiert sind . Der Wind hält das Haus kühl und Fledermäuse und Spinnen machen sich über sie Mücken her ...   Nach Malindi haben wir dann doch ein kleines Flugzeug genommen. Die vielen Mangos , die wir vom Baum gepflückt haben fielen gar nicht auf zwischen den Lobstern , die die anderen Leute eincheckten!! Die Kenianer sind sehr unkompliziert, Zettelchen dran und vorsichtig auf das andere Gepäck gelegt ....
Mit dem Bus ging die Reise weiter nach Watamu .
Dort haben wir für 5 Tage in der Local Ocean Conservation ein Praktikum machen dürfen !
Es werden Mangroven gezogen zur Wiederaufforstung , Strände gesäubert, aus dem Müll Kunst gefertigt, viel Aufklärungsarbeit mit Schulklassen und anderen Besuchern gemacht und das allerwichtigste: Schildkröten, die den Fischern aus versehen ins Netz gekommen sind , vermessen, gewogen, getagt , bei Verletzungen behandelt und wieder ins Meer entlassen.
Es machte uns sehr glücklich , zu sehen, wie die Schildkröten ins Meer rennen und im Wasser davonschwimmen ! Nachdem wir fleißig (nicht alles aber ziemlich viel) über Meeresschildkröten gelernt haben durften wir auch richtig mitarbeiten !

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Diani Beach

Um vom Norden nach Diani zu gelangen , muss man durch Mombassa reisen, wo man mitten in der Stadt auf die Fähre umsteigt, weil es keine Brücke über den Creek gibt ! Es fühlt sich recht abenteuerlich an mit Hunderten Menschen, die Gepäckstücke wie zum Beispiel Matratzen oder schwere Säcke auf dem Kopf balancieren, aufs Schiff zu strömen . Die Überfahrt dauert aber nur ein paar Minuten...
Auf der anderen Seite steigt man dann wieder in einen Bus . Es sieht alles höchst chaotisch aus , klappt aber ziemlich gut ! Jemand ruft , wohin die Busse fahren und lädt das Gepäck ein und schon ist man auf dem richtigen Weg . Diese , so genannten „ Matatus“ fahren los , wenn sie voll sind , nehmen aber auf der Strecke noch Leute mit oder lassen aussteigen, wann man möchte . Ein Mann hält während der Fahrt Ausschau nach Kunden und gibt dem Fahrer Klopfzeichen . Es ist uns schon passiert, dass 24 statt 12 Personen reingequetscht wurden....
Dieser junge Mann schreibt Lieder und singt und liebt den Geruch von Blumen ! Ich traf ihn am Strand von Diani, wo er mir den Weg zeigte über tückische , vom Wasser ausgespülte , sehr spitze Felsen . (Die eigentlich Korallen sind )
Ein paar Kilometer weiter ist der Strand wieder weiß und Puderzucker-artig ! Bei Ebbe spielen die Jungs Fußball uns fahren mit ihrem Fahrrädern .
Und überall auf unserer Reise durch Kenia haben wir Massai gesehen, immer mit der rot karierten Decke und buntem  Perlenschmuck , auf dem Land immer mit Stock und einer Art Machete in der Hand . Diese beiden waren besonders phantasievoll...

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Singapur

Kleiner, aber positiver Kulturschock in Singapur! Wir futtern uns erst mal durch die kleinen, leckeren Straßenstände, können uns fast nicht entscheiden, was am besten schmeckt, suchen am ersten Abend schon mal ein Lokal für den nächsten, weil wir leider nix mehr Essen können....
Hier kann man sich die Ingredienzen nehmen und am Tisch selber braten oder in der Suppe kochen.... noch dazu ist das Restaurant wunderschön gestaltet ! Sehr lustig ist , dass man überall Feuchttücher für die Hände bekommt , in den wildesten „Geschmacksrichtungen“ , wie Erdbeere aber erst mal kein Besteck . Dafür aber am Ende die Tücher bezahlen muss ... überall anwesend: der Geruch von Durian oder „Stinkfrucht“ , deswegen auch ganz offiziell in der Metro und an vielen anderen Plätzen verboten!
In dem alten Viertel , wo wir wohnen sind die kleinen Häuser hübsch renoviert und Hindutempel Buddhatempel gleich nebenan ... Ein alter, chinesischer Wunderheiler hat mir geraten KungFu zu lernen und mir gleich ein paar Kniffe beigebracht ! Naja , wir haben ja jetzt ein paar Wochen Asien vor uns , mal sehen, wo ich meinen KungFu-Meister finde !
Die Architektur-Meister sind jedenfalls hier und zeigen welche Wunderwerke man aus Beton und Glas bauen kann....

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Kuala Lumpur

Von Singapur sind wir mit einer abenteuerlichen Busfahrt nach Kuala Lumpur gereist ! An der Grenze zu Malaysia muss man 2 x mit dem ganzen Gepäck aussteigen und zu Fuss durch die Passkontrolle. Leider war Ferienbeginn und wir standen mit etwa 10000 Reisenden an ... und standen und standen.... 4 Stunden später endlich konnten wir weiterfahren...in Kuala Lumpur hatten wir in einem wunderbaren Hostel namens „Backhome“ eingecheckt, was seinem Namen alle Ehre macht !!!
Das ist unser mini-Kino !!!
Wie schon in Singapur, sind hier alle Religionen vereint und es gibt knallbunte hinduistische Tempel, budhistische Pagoden, kleine, weiße, katholische Kirchen, und riesige Moscheen .
Er ist tropisch heiss und regnet ein mal am Tag wie aus Kübeln. Mitten in der Stadt ist ein kleiner Regenwald mit  Baumwipfelweg , was interessante Blicke bietet !! Überhaupt wächst überall was , von wilden Bananen bis Würgefeige , Farne aus in Ritzen an Hausfassadem  und auch an manchen Hochhäusern ranken sich die Schlingpflanzen nach oben.
Und natürlich, an jeder Ecke wieder : Garküchen, die chinesische Suppen, Pekingente, in Bananenblättern gegarte Köstlichkeiten, Exotisches Obst und Säfte , gedämpfte Dumplings, schwarze Bohnensuppe oder weiße Glibberwürfel anbieten!!!!
Nach dem Essen wird auf den Gehsteigen am Boden in großen, bunten Schüsseln abgespült !

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Bangkok

Von Surat Thani sind wir mit diesem altmodischen Nachtzug nach Bangkok gereist. Nach dem Essen wurden die Bänke in kuschelige Betten verwandelt und morgens um 7 langsam in die Stadt eingefahren. Bangkok ist riesig, Hochhäuser wechseln sich mit kleinen Blechhütten ab , wo morgens von fleissigen Köchinnen das Essen für tausende Street-food Essensstände vorbereitet wird .
Teilweise wieder rätselhaft, was da verkauft wird, alles super frisch und , wenn man den Mut hat zu probieren, köstlich !!!! Perfekt organisiert gibt es für die vielen kleinen Straßenstände , Händler , die riesige Eisstücke liefern, andere , die Berge Ananas schälen & vorbereiten.
Dazwischen buddhistische Tempel und  heilige Bäume , die mit bunten Bändern umwickelt sind . In jedem kleinen Laden ein Bild vom König und ein Altar . Die Menschen sind sehr entspannt und achten auf Ästhetik und Schönheit im Alltäglichen.
Wenn man möchte , kann man sich die Nächte um die Ohren schlagen. ( Was wir den jungen Menschen überlassen haben, die sich dann auch von Mönchen mit Bambusröhrchen tätowieren liessen ..... ) man kann aber auch im Mandarin Oriental zum Five o‘clock Tea gehen , wo wir dann in der Lobby hängengeblieben sind und Weihnachtskekse bemalt haben ! Herrlich !

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Koh Chang

„Ko Chang“  heisst Elefanteninsel und ist, abgesehen von den touristischen Stränden, mit Regenwald bewachsen! Leider gibt es keine wilden Elefanten mehr, aber Affen, Schlangen , Schmetterlinge bunte Vögel & von minikleinen Eidechsen bis zu riesengroße Waranen .
Manchmal gerät man in Gegenden, wo man nicht so genau weiß, ob jetzt zum Beispiel diese dünne Brücke vielleicht doch nur für die wilden Hunde gebaut ist ( sie ist nicht unter mir zusammen gestürzt! ) , die überall herumlaufen!?
Die Hunde sind ziemlich schlau und lustig: einer ist sogar , als ich langsam fuhr , auf meinen Motorroller gesprungen und ein paar Kilometer mitgefahren!!!
Das wundervollste Erlebnis war aber ein Kochkurs bei Ya im „Blue Lagoon“ . Die offene , geschmackvolle Küche , direkt am Wasser gelegen wurden wir in die Geheimnisse von Reis dämpfen , Blätter falten & Blüten dekorieren eingeführt!!
Wir haben gelernt, wo Palmblütenzucker herkommt & ein feines Netz aus Ei macht , dass der Thailändische König sogar eine Reissamenbank angelegt hat & wie man mit Pinzette Gemüse und Blüten auf Bananenblättern anrichtet ....
Wir sind gleich in ein kleines Hüttchen   im Blue Lagoon gezogen, um immer in die Töpfe schnuppern zu können....
Die Sonnenuntergänge sind auch nicht schlecht!!

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Back to Bangkok

Und weil es so schön war sind wir wieder in Bangkok ! Beim zweiten Mal verstehe ich auch die diversen Verkehrsmittel besser. Diesmal haben wir auch den Königspalast angeschaut ( mit etwa 10000 Chinesischen Besuchern) , es hat sich absolut gelohnt, trotz der Menschenmassen!
Alles ist feinst gearbeitet und über viele Jahre hinweg immer wieder renoviert worden, was man im Museum schön sehen kann . Auch absolut sehenswert ist das Textilmuseum ! Dort lernt man alles über indonesische Batik und die Liebesgeschichte der Eltern des jetzigen Königs !!! ( alles auf dem Palastgelände)
Etwas ausserhalb von Bangkok haben wir zwei berühmte Märkte angeschaut, oder eher miterlebt! Einer ist direkt an  Bahnstrecke gelegen . 8x am Tag kommt ein Zug und die Händler müssen ihre Stände beiseite räumen , damit er durch kann ...
Schwupp-di-wupp , kaum ist der Zug durch , alles wieder zurück an seinen Platz ! Und alles , wie immer wunderhübsch,  auf Bananenblättern dekoriert !!
Ein anderer faszinierender Ort ist der Floating Market, der auf Stelzen an kleine Kanäle gebaut ist . Dazwischen fahren Händler mit schmalen, flachen Booten mit ihrer Ware . Es wird frittiert, gekocht & geschnippelt oder einfach nur verkauft alles auf den wackeligen Bötchen !!
Aber egal ob zwischen Zügen , auf Booten oder ab der Straße : das Essen in Bangkok ist einfach nur LECKER!!!

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Ayutthaya

Mit dem Zug sind wir von Bangkok für 26 Bath ( umgerechnet 60 Cent ) nach Ayutthaya gefahren und haben beschlossen, dass wir soweit wie möglich weiter die gute , alte Eisenbahn benutzen werden....preiswerter und umweltfreundlicher geht’s nicht !
Die Ruinen der alten Königsstadt Ayutthaya sind ziemlich weitläufig . Angeblich gibt es 105 Tempel aus 4 Jahrhunderten , die meisten verlassen.   Hier sind  jede Menge streunende Hunde zu Hause, alle recht Wohlgenährt. An den kühleren Mauerseiten im Sand haben sie sich kuschelige Schlafkuhlen gegraben. Die Thailänder sind sehr tierlieb! An manchen Bäumen hängen kleine Körbchen , wo sie Obst für Eichhörnchen und Vögel reintun .
Abends, kaum ist die Sonne untergegangen und fast alle Besucher gegangen, kommen tausende Fledermäuse aus den alten Gemäuern geflogen!
Aber auch wenn die Sonne scheint ist das Spiel von Licht und Schatten und die verschiedenen Strukturen der Mauern und Stuckresten wunderschön und von jedem Blickwinkel verschieden !
Um sich selber perfekt in Szene zu setzen, konnte man sich traditionelle thailändische Festtagskleidung leihen !  Diese beiden Damen waren besonders elegant!!

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Sukhothai

Mit dem Bus ging es weiter in den Norden nach Sukhothai. Das war sehr bequem und es gab sogar einen  leckeren Muffin und Kaffee. Nicht genug, bei der Pause auf halber Strecke konnten wir sogar zwischen 10 Gerichten zu Mittag wählen, alles im Buspreis inbegriffen!! Oben sieht man die kleinen Helfer Teller sauber machen!
Von Ayutthaya nach Sukhothai sind wir sozusagen noch mal weiter in die Thailändische Vergangenheit gereist. Hier wurde damals feine Buddhistische Kunst gefördert und die thailändische Schrift erfunden! Eins der Stadttore ist ganz aus seladonglasiertem Porzellan gemacht ! Bei einer jungen Künstlerin habe ich kleine Blüten gekauft, aus denen dann hübsche Ohrringe werden sollen....
Sukhothais Blütezeit lag im 13.-14. Jhdt unserer Zeitrechnung ( Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass hier in Thailand gerade das Jahr 2563 angebrochen ist ?) Im Jahr 1438 wurde es dann von Ayutthaya eingenommen.
Im historischen Park sind noch viele Buddhas von beeindruckender Grösse zu bestaunen !! Sie wurden seit den 30er Jahren nach und nach renoviert. Früher waren um die Statuen Reliefs aus Stuck mit kleinen und großen Dämonendarstellungen . Dieser hier ist besonders gut erhalten und auch besonders niedlich !!
Ich hab mir ein Fahrrad geliehen und bin bis dahin geradelt , wo es schon hügelig wird , um 400 alte Steinstufen und 200 Höhenmeter weiter oben zum „Wat Saphan Hin“ zu gelangen , wo natürlich wieder eine riesige Buddhastatue stand !
Ein Tempel steht in einem großen Teich , der voller riesiger Fische und Schildkröten ist . Die werden fleißig gefüttert , was Glück bringen soll ! Dabei hat man das Gefühl, es gibt mehr Fische als Wasser , so ein Gedränge ist da !!
Samstag Abend wird der Park übrigens schön beleuchtet und im neuen Teil der Stadt gibt es einen gigantischen Night Market , wo es noch mehr & noch leckereres Essen gibt , als wir es bisher gekannt haben!! Kaum zu glauben, wie die Thailänder so schlank bleiben können.....

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Chiang Mai

Hier im Norden von Thailand ist die traditionelle Kleidung einfach nur BUNT & fantasievoll !!! Blau gebatikte Stoffe werden kombiniert mit pinken und roten Stickereien und Bommeln , in weißes Leinen ist ab und zu eine farbige Reihe mit eingewebt , plissierte Röcke sind aus hunderten bestickten Bändchen zusammengenäht .
Findige Designerinnen zaubern aus den antiken Stoffen schicke Taschen und Kleider ! Aber auch die , beinahe japanisch wirkenden , ganz schlichten , blauen Kleider oder Blusen, mit einem roten Element an Kragen oder Ärmel, sind bestechend schön ! Beinahe kann ich mich nicht entscheiden... aber ein bisschen was hab ich dann doch eingekauft!
Chinesisches Neujahr rückt näher und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren... überall in den Tempeln werden Fähnchen mit guten Wünschen aufgehängt , Geschenkkörbe für die Mönche abgegeben, große , orange-goldene Bänder beschrieben, die dann um die Stupas gewickelt werden sollen....
In den Chinaläden gibt es Haufenweise  Papiergeld und Papiergold zum verbrennen , in Folie verpackte Buddhastatuen zum Spenden , Feuerwerk und allerlei Dinge , deren Sinn mir wohl verschlossen bleibt!
Hier in Chiang Mai gibt es viele, große und prachtvolle Tempel. Manche ganz aus Gold , manche aus weißem Porzellan oder kunstvoll geschnitztem Holz. Deswegen sehen wir wohl auch viele Mönche , die pilgern ! Manche ganz in Rot , die meisten in verschieden Orangetönen gekleidet .

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Chiang Rai

Schon am Busbahnhof von Chiang Rai merkt man , dass in dieser Stadt Kunst  mit in den Alltag fließt und Künstler hoch geschätzt sind ! Das Gebäude ist bemalt mit Szenen aus dem nordthaländischen Leben.
Wir hatten leider nur einen Tag Zeit und deswegen „nur“ den White Tempel gesehen. Es gibt auch noch einen Black und einen Blue von anderen Künstlern, sollen  auch ganz toll sein ! Der Weiße ist gestaltet von dem, in Thailand berühmten, Künstler Chalermchai Kositpipat , ist einfach nur unglaublich und an jeder Ecke sehr überraschend modern !!! Außen alles in weiß , wie perfekter Zuckerguss,
Innen , unglaublich detailreich und mit einem Augenzwinkern, winzig gemalt und man entdeckt ständig neue Kleinigkeiten....selber gucken....
Den letzten Abend in Thailand haben wir natürlich auf dem Nachtmarkt verbracht , hier sogar mit Tanzvorführungen ! Spezialität : HotPot !!!

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Huay Xai

Um von Chiang Rai über die Grenze nach Laos zu gelangen, haben wir den Local Bus genommen, mit dem auch , unter anderem zwei Hähne in Kisten transportiert wurden, die ab und zu mal kräftig krähten!! ( Skeptischer Blick auf krähende Kiste ! )
Kurz vor der Grenze mussten wir in ein TucTuc umsteigen, das uns über die Friendship-Bridge zur Kontrollstation brachte . Es waren kaum Leute an der Grenze, so dass alles schnell ging . Dann Shuttlebus zur Laotischen Seite , wo wieder Kontrollen waren , diesmal mit vielen Zetteln , die ausgefüllt werden mussten , mit extravaganten Fragen, wie zum Beispiel nach unserer Rasse !!
Huay Xai ist ein verträumtes Örtchen, was sich entlang des Mekong streckt , mit Blick auf Thailand am anderen Ufer. In der Mitte ein kleiner Hügel mit Wat, wo  morgens um 7 Uhr etwa 40 Mönche eine lange , von Drachen bewachte Treppe heruntersteigen, um Essen einzusammeln und Gebete zu sprechen. Der Reis wird aus fein  geflochtenen Körben in die Bettelschalen gelegt, aber auch Geld oder Früchte ....
Auch auf dem Hügel lebt eine Holländerin, namens Lara (verheiratet mit Laotischem Mann und drei Kindern ) die ein wunderbares Projekt ins Leben gerufen hat. Auf dem Gelände sind mehrere Häuser , wo Frauen und Kinder aus den Bergen wohnen können, um hier in die Schule oder zum Arzt gehen zu können. Sie haben die Möglichkeit zu kochen und die Kinder bekommen Unterstützung für Schulgeld und Uniform. Es werden auch kleine, handgefertigte Sachen aus dem Dorf verkauft . Ich hab dort die Spenden aus meiner Goldvogerl-kaffeekasse gelassen und wer mehr tun möchte , hier die Webseite : https://www.daauwvillagelaos.com/

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Luang Namtha

Luang Namtha liegt auf einer fruchtbaren, flachen Hochebene umschlossen von, mit Urwald, Bananen und Gummibäumen, bewachsenen Hügeln . Es wird Reis angepflanzt und viele Kräuter und Gemüse.  Manche Felder sind ganz frisch grün , andere trocken und abgeerntet .
Auf dem Morning Market kann man das dann alles kaufen! Die Markthalle ist riesig!!  Eine Seite ist voller Becken für frischen Fisch und Tische für die Metzger(innen), wo dann auf Pappkarton oder Bananenblättern das Fleisch angeboten wird .
Der Größere Teil ist für die Obst und Gemüsebauern. Die meisten Gemüsesorten , die hier angeboten werden, kenne ich allerdings nicht !
Bananenblüten ?
Das sind jedenfalls Bambusspitzen !!! Sieht aus wie ganz dicker Spargel...ich hab dann mutig irgendwas , verpackt in Bananenblatt probiert : es war salziger Reis?-glibber . Mit scharfer Bohnensauce aber ganz lecker...
Mit dem Motorroller sind wir ein bisschen in die Berge gedüst , überall , wo wir hinkamen haben die Bewohner gerade aus einer Art wildem Riesengras Besen gemacht . Ist wohl gerade Erntezeit! Hier liegen die gebündelten Gräser zum trocknen aus
Das sieht dann, wenns fertig ist so aus
Manche Frauen machen auch Stickereien und fertigen Taschen oder Kleider draus . Sogar einige Marktfrauen hatten Stickzeug in der Hand, während sie auf Kundschaft warteten! Ich hab dieser Frau einige hübsche Armbänder abgekauft.
Während die meisten Erwachsenen irgendwas handwerkliches getan haben, rannten uns viele Kinder hinterher und die Hühner und Enten mit ihren Küken waren überall !

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Muang Xai

Nach diesem Frühstück, bestehend aus gebratenem Reis und einer kleinen Schüssel kräftiger Brühe (ich weiß , auf dem Foto ist Chilisauce !!!! ) ging es mit dem Motorrad Richtung Muang La , wo angeblich heiße Quellen aus der Erde sprudeln.
Der Weg dahin war atemberaubend!
Wasserbüffel, die die auf den  abgeernteten Reisfelder mit ihren Kälbern grasten , Gemüsefelder , alles in Terrassenförmig angelegt, mit einem ausgeklügelten Wassersystem verbunden.
Zu den heissen Quellen gelangte man über einen kleinen Trampelpfad . Als wir ankamen, war dort , ausser ein Junge , der seinen kleinen Hund saubermachte , niemand . Herrlich !
Zurück in Muangxai durften wir den , wohl bisher, schönsten Sonnenuntergang miterleben.
In die eine Richtung der Buddha , in der anderen die golden angeleuchtete Stupa ! Morgens umgekehrt-ein magischer Ort !

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Sayaboury

Legt man am Steg vom Elephant Conservation Center (ECC ) an , bleibt die Zeit stehen . Alles passiert im Elefanten-Takt : gaaanz langsam und bedächtig. Das Resort liegt mitten in einem Stausee und man kommt am besten mit dem Boot ! Wir sind Volunteers für eine Woche & ziemlich gespannt ! Am Ende gefällt es uns so gut , dass wir fast zwei Wochen da bleiben und um einige neue Freunde reicher sind .
Die Elefanten , die hierher kommen sind alle gerettet aus schlimmen Verhältnissen oder verletzt. Das heißt die meisten wurden von ihrer Familie früh getrennt , um zu arbeiten . Sie müssen erst wieder lernen mit Artgenossen zusammen zu leben, Futter selbst besorgen, manche Männchen haben noch nie zuvor eine Elefantenkuh gesehen, was sehr lustig sein kann..
Die asiatischen Elefanten waren traditionell seit Jahrtausenden zur Arbeit eingesetzt. Dazu gehörte immer ein Mahout , die zusammen groß geworden sind . Beide haben hier ein neues Zuhause gefunden.
Wir durften viele schöne Momente genießen, beobachten, aber auch hart arbeiten:  im Wald Bambus schlagen, kilometerweit zum Boot schleppen, neue „Spielzeuge„ draus bauen & viel Elephant-poo wegräumen !
Die Belohnung war ein sanfter Blick oder die Freude der Elefanten, wenn sie in sauberem Wasser badeten! Aber auch die Anerkennung der Mahouts für unsere Arbeit, die sie ausdrückten , indem sie uns zum Boule-spielen herausforderten ( sie haben immer gewonnen und großen Spass dabei gehabt) oder  ihren selbstgebrannten Reisschnaps (Laolao) anboten !

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Luang Prabang

Ich hab was neues gelernt: diese Stellung der Buddhas bedeutet: „Für den Regen beten“ . Wir reisen ja hier in Laos gerade in der Trockenzeit und da hat man schon oft das Gefühl, es könnte dann doch mal wieder regnen....
Luang Prabang liegt allerdings direkt am Mekong , der sich mit mehreren Armen durch die Stadt schlängelt und alles ist schön grün ! Es gibt zwei abenteuerliche Bambusbrücken für Fußgänger, die immer wieder aufgebaut werden, wenn der Wasserspiegel sinkt .
Außerdem eine Brücke, nur für Zweiräder ( man muss auf ganz schmalen Brettchen fahren! )
Je länger man die Stadt erkundet , desto hübschere Ecken findet man . Wir haben bei den entzückenden „Weaving Sisters“ einen Nachmittag lang traditionell weben gelernt ! (Alles mit den Füßen festhalten und nicht bewegen!!! ) . Die sechs Schwestern sind aus dem süden Laos‘ und weben kleine Perlen mit in handgesponnene und selbstgefärbte Baumwoll-Stoffe . Einfach toll !!!
Es gibt viele, aus der Kolonialzeit stammende , gut erhaltene Holz-Häuser und buddhistische Tempel aus alles Epochen. Morgens um sechs schallen die Gebete der Mönche über die Hügel und das Krähen der Hähne tut ein übriges , dass ich morgens früh aus dem Bett bin . 
Über den Mekong kann man allerdings auch mit einer Fähre fahren und das Motorrad mitnehmen. Auf dieser Seite ist alles ziemlich ländlich und es gibt ein paar besonders alte Tempel!

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Vang Vieng

Vang Vieng ist berühmt wegen seiner atemberaubenden Aussicht und das zurecht, egal, von wo aus man einen Blick Richtung Berge hat , es ist einfach nur wunderschön!!!!
Hier eine kleine Papayaplantage ....Die Bauen kommen jeden Morgen in die Stadt und verkaufen frisch geerntetes und gejagtes ! Ich hab hier Frösche , Eichhörnchen und frisch gebratene Ratten gesehen...
Es gibt natürlich auch einen Wat und wir hatten das Glück ein kleines Fest miterleben zu dürfen! Abends war richtig Disco mit Band , Tanz und viel Bier !
Morgens um 6 dann Zeremonie....die Leute haben aber schon tagelang vorher vorbereitet!!
In wunderschönen Körben wurde das feinste Essen für die Mönche und die Novizen aufgetragen und Opfergaben in Form von Mini Reisbällchen gemacht.
Am Tag des Festes wurden den Mönchen Geld in die Taschen gefüllt , Wasser für die Ahnen geopfert, mit dem sich dann die Oberhäupter wuschen und die Leute bespritzen und dann in Sänften um den Tempel getragen wurden . Wer glaubt, dass das eine Ernste Angelegenheit war , täuscht sich !! Es wurde getrommelt und gelacht und alle hatten ziemlich viel Spaß!!

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Udon Thani

Fast wie bayrische Lüftelmalerei sehen diese beiden Hirsche in einem Wat aus, das wir im Norden von Udon Thani entdeckt haben , eigentlich auf dem Weg um handgewebte Stoffe anzuschauen.
Neben diesem Webstuhl ist direkt das Feld mit den Indigo-Büschen, mit deren Blättern die Baumwoll-Fäden gefärbt wurden, die hier verarbeitet werden! Unter der blauen Oberfläche ist die Flüssigkeit grünlich-gelb . Erst an der Luft wird es blau!!
Die Muster werden in den Stoff gewebt , indem man weiße Fäden in einem ausgeklügelten System abbindet und blau färbt , auf Spulen wickelt , die dann in der richtigen Reihenfolge verwebt werden.
Am nächsten Morgen sind wir schon um 5 Uhr aufgestanden, um den berühmten Lotosblumen-See zu erleben! Die Blüten öffnen sich nur Morgens bei Sonnenaufgang...
Das war wie aus dem Bilderbuch!!! Man wurde mit schmalen, roten Booten rausgefahren, was farblich ziemlich toll war !! Außerdem waren hunderte Vögel unterwegs! Von Schwalben bis Störche und Reiher ....
Absolute Stille und , soweit das Auge reicht, Lotosblumen!!

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Korat

Korat ( oder Nakon Ratschasima ) liegt so ziemlich in der Mitte von Thailand und ist nicht wirklich ein Touristen-Ziel. Ich fand es wunderbar! Es gab sogar noch echte Fahrradrikschas , in denen sich die Frauen vom Markt mit ihren Einkäufen nach Hause fahren liessen !!
Gleich gegenüber von der Markthalle saßen die Näher/innen mit ihren alten Pfaff-Nähmaschinen und haben fix Änderungen und Anfertigungen erledigt.
Auch toll war dieser Kaffeestand als Motorradbeiwagen und mit perfektem Espresso aus diversen italienischen Maschinen .
Ein chinesischer Tempel wurde gerade gebaut ( oben ein Teil vom Mosaikfußboden mit Goldvogerl und Goldfischen !) und die Künstler waren dabei alles  farbenfroh zu verzieren , überall standen noch Farbtöpfe herum und es wurden die letzten Feinheiten erledigt,
aber eigentlich war alles schon fertig!!
An die Außenmauer des Tempels war ein riesiges Graffiti gesprüht, ziemlich cool für eine kleine Provinzstadt !!

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Siem Reap

Seit drei Wochen sind wir in Siem Reap hängengeblieben und haben sowohl die schicke als auch die arme Seite kennengelernt. Diese Brücke ist zum Beispiel wunderschön gestaltet mit traditionellen Körben. (Nachts stehen am Ende Polizisten und kassieren von jedem Motorradfahrer Geld ein , sie finden immer einen Grund! )
Dieser wunderbar, wilde Zirkus hat erstklassige Artisten, die ursprünglich vor allem Straßenkinder waren oder aus armen Familien kamen um hier in diesem Projekt in die Schule zu gehen. Die Kinder bekommen Schulunterricht und haben die Möglichkeit künstlerische Berufe zu lernen! Und sie sind so gut , dass sie gute Engagements auf der ganzen Welt bekommen!
Noch ein tolles Projekt, sind die „Artisans d‘Ankor“ wo Handwerke erlernt werden können, wie Silberschmied, Steinmetz, Holzbildhauer, Glasmaler, Weber .... die herrlichen Produkte werden gleich vor Ort verkauft und sie machen sogar für die berühmten Tempel von Ankor Wat „Ersatzteile“ wo sie gebraucht werden!
Überhaupt lassen sich die Menschen hier allerlei einfallen, um ein bisschen Geld zu verdienen, hier wird leckerer, süsser „sticky rice“ in Bambus verkauft  .
oder das ist eine „Tankstelle „ mit Benzin für die Motorräder, die hier Alles und Alle transportieren!!!
Dann haben wir Nika kennengelernt und mit ihr einen ganzen Haufen blinder Kinder , Jugendliche und auch ein paar Erwachsene . Dieses Mädchen ist blind & hat keine Familie, aber ziemlich Spaß beim schwimmen lernen!! ( 15 Blinde Teenager in unserem Hotelpool)
Wir durften einige Familien kennen lernen, bei denen der Eine oder Andere blind ist .
Beeindruckend wie sie zurechtkommen , manche fast wie Gesunde , andere bewegen sich kaum aus ihrer Mini-Hütte. Nika schließt sie alle ins Herz uns gibt Unterstützung!!! Sie baut mit einem Sponsor Schulen und Blinden-Center oder bringt einfach mal ein paar Säcke Reis oder Blöcke und Malstifte dahin , wo es gebraucht wird , vermittelt Ärzte , die nichts kosten oder sammelt Brillen in Deutschland.
Danke , dass wir das miterleben durften!

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Ankor Wat

Fährt man von Siem Reap etwa 7 Kilometer Richtung Norden findet man zwischen viel Wald die Ruinen von Ankor Wat und einigen anderen Tempeln!! Da wo jetzt Urwald ist , stand vor etwa 1000 Jahren  eine Millionenstadt mit perfekt ausgekühltem Wassersystem , in der 3x im Jahr Reis angebaut wurde , der sogar exportiert wurde!
Auf manchen Reliefs sind Alltagsszenen dargestellt und aus dem Bericht eines chinesischen Reisenden weiß man zimlich genau , wie die Menschen hier damals gelebt haben! Andere Darstellungen zeigen das Leben der hinduistischen Götter oder geschlagene Schlachten .
Wir haben uns einen 7-Tagespass gekauft und jeden Tag nur ein oder zwei Tempel angeguckt ! Da konnten wir all die wunderschönen Steingravuren genießen und dann in unseren Pool hüpfen.
Manche Tempel sind wie Pyramiden aufgebaut und man kann ganz nach oben steigen andere sind verschachtelt und mit lauter kleinen Räumen, fast wie ein Labyrinth.
Mir hat am besten der Ta Prom ( Tomb-Raider ) Tempel gefallen! Dort haben die französischen Entdecker beschlossen, alles so überwuchert zu lassen, wie sie es vorgefunden haben , das ist toll !! Die Urwaldpflanzen schlängeln sich zwischen den Steinen und sprengen alles !
Abends wird es dann ganz ruhig und die Affen kommen aus dem Gebüsch auf der Suche nach essbarem. Eine Frau kommt jeden Abend und füttert sie , das zu beobachten ist total poetisch!!!

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Tokyo

Nach einer anstrengenden Reise mit viel Fiebermessen und Maske tragen scheint die  Ankunft  in Tokio wie ein Traum! Unser Hostel liegt direkt hinter diesem Tempel im Stadtteil Asakusa!
Wir sind perfekt zum Frühlingsanfang und die Kirschblüten fangen gerade an zu blühen !
Viele junge Leute haben sich einen Kimono geliehen,  sich eigenwillig mit lustigen Accessoires aufgebrezelt und machen Fotos!
wir fühlen uns wie in ein anderes Jahrhundert katapultiert!
Die Leute gehen zum Tempel und schütteln kleine Kästchen aus denen dann Stäbchen fallen, auf denen Zeichen stehen. Dann zieht man eine passende Schublade auf ! Dort steht dann was über die Zukunft ?! 
In den Parks wird unter den Bäumen gepicknickt  oder einfach nur entspannt ...
Manche Kirschbäume sehen aus wie mehrere Hundert Jahre alt ! Sie werden immer so geschnitten , dass frische, blühende Äste ganz weit runter reichen...
Und auch sehr schöne Vögel finden die frischen Blüten lecker & kommen abends um an den Blütenkelchen zu saugen....
Frühlings und Sonnengrüsse aus Tokyos Parks und Tempeln , die moderne Seite der Stadt wird gerade erforscht !!

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Tokio 2.0

Tokio ist mit seinen 38 Millionen Einwohnern super modern , wohl organisiert  und picobello  sauber ! Winzigkleine, traditionelle Wohnhäuser stehen zwischen riesigen , glänzenden Hochhäusern! Der Müll wird säuberlich in Glas , Papier, Styropor, Dosen und Plastikflaschen getrennt und viele Familien fahren Fahrrad .
Noch mehr Menschen fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln! Heute haben wir ein Handy in der U-Bahn liegen lassen . Die nette Dame am Schalter des Bahnhofs hat ein paar Telefonate geführt und 10 Minuten später konnten wir es bei einer anderen Station abholen !!!
So was geht wohl nur in Japan!!!!
Wenn in den Parks viel los ist werden einfach gut beschriftete Kisten für die Mülltrennung hingestellt!
...und während der Kirschblüte ist sehr viel los ! Es wird Böötchen gefahren, Tempel besucht, gepicknickt und an kleinen Ständen Essen verkauft!
Alles ist nicht nur lecker, sondern ästhetisch und hübsch anzusehen ! Jede kleinste Ecke in Tokio ist gestaltet, nichts dem Zufall überlassen. Gärtner schnippeln hingebungsvoll an Bäumen herum , Kieswege sind ordentlich geharkt , selbst Baustellen sind mit rosa Hasen abgesperrt !!!
Ob es wohl zu jeder Jahreszeit passende Absperrungen gibt ??
Hier blitzen und blinken die Hochhäuser in der Sonne und in den Parkgaragen könnte man vom Boden essen! Trotzdem fühlt sich die Stadt irgendwie gemütlich an .
Faszinierend auch , wie hypermodern und traditionell wunderbar zusammenpassen !
Nachts verwandelt sich die Innenstadt in ein blinkendes Lichtermeer....
Gestern waren wir im Kawaii-Monstercafe ! Phantastisch gestaltet mit Riesenpilzen , Einhörnern, drehender Torten-bühne & lustiger kleiner Tanzshow , das Essen war zwar knallbunt , aber hat super geschmeckt!

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Fuji

Für unseren Roadtrip durch Japan haben wir uns einen kleinen Camper gemietet, ursprünglich weil wir dachten dass alle Guesthouses teuer und ausgebucht sein würde, während der Kirschblüte . Jetzt sind wir allein auf weiter Flur & unabhängig!! Auch schön.... Von Tokio aus ist unser erstes Ziel der Mount Fuji , Japans höchster Berg und Wahrzeichen!! Wir schlängeln uns durch die hügelige Landschaft und plötzlich ist er da !! Überraschend groß, kein Wunder , bei seinen über 3500 meter Höhe !
Das ist natürlich ein perfekter Hintergrund fürs Hochzeitsfoto !!!
Einige Tempel und Gärten sind perfekt so angelegt, dass man immer einen schönen Blick hat !
In den Geschäften und auch an einfachen Raststätten gibt es hübsch verpackte Leckereien als Souvenirs... man möchte es gar nicht auspacken!!
Wir kochen und picknicken mit Blick auf den Berg. Zum Abschluss des Tages finden wir sogar einen „Onsen“ ( heisse Quelle ), wo wir uns entspannen  und wieder aufwärmen können . Es wird dann doch Abends recht kühl , so weit oben !
In dem öffentlichen Bad darf man leider keine Fotos machen! Man muss sich das etwa wie auf einem alten Gemälde aus dem Haremsbad im Orient vorstellen! Es dampft aus verschieden temperierten Becken drinnen und draußen. Die Außenbecken sind oft wildromantisch mit Natürlichen Steinen gebaut. Alle , von Baby bis Oma sind nackt und haben ein kleines Tuch auf dem Kopf liegen oder um die Haare geschlungen . Auf kleinen Schemeln wird sich erst mal geschrubbt und geseift . Dann erst wird in den Becken entspannt....
Im Onsen kann man außerdem ziemlich lecker und günstig Essen! Ein richtiger Treffpunkt mit Friseur , Massage und Restaurant!

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Mikimoto Pearl Island

Dieses Bild entstand beim Essen bestellen an der Raststätte!!!! Alles wird frisch zubereitet & mit Hingabe angerichtet . Diese offiziellen Park und Pausestationen haben auch sonst wirklich einiges zu bieten: Es werden oft Produkte aus der Region verkauft, wie Obst und Gemüse, aber auch Eingemachtes , Süßigkeiten oder Selbstgenähtes !
Es gibt immer  kostenlos Tee , heisses oder kaltes Wasser .
Wir haben versucht an der Meeresküste entlang zu fahren, was leider nicht funktioniert hat , weil man entweder in Sackgassen oder , schlimmer noch , auf die Autobahn gerät ( die wahnsinnig teuer ist !!! )
Manchmal haben wir es aber geschafft und sind dann sehr belohnt worden....Sobald ein bisschen Natur da ist , zelebrieren die Japaner die Schönheit!! Diese Familie sucht Muscheln fürs Abendessen.....
Und dieser Felsen ist so heilig , dass er einen eigenen Schrein hat !
Im Sommer kommen hier auch die Schildkröten zur Eiablage !!! Jetzt wars noch etwas kalt ... ein Ort weiter : die Wiege der japanischen Perlenzucht !!!! Mikimoto Pearl Island , mit einem exzellenten, ziemlich großen Museum , echte Schätze sind hier ausgestellt .
und einer Perlen-tauchvorführung ( 13grad kaltes Wasser !! )
Hier die etwas romantisierte Version :
und eine Werbung aus den 60er Jahren....
Ich hab natürlich im Ort ein paar besondere Perlen gekauft, hab schon Ideen .... langsam juckts mich dann doch in den Fingern, wieder zu arbeiten! Ihr dürft gespannt sein ....

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Nara

In Nara Park , zwischen weltberühmten Tempeln und Schreinen sind tausende Hirsche zu Hause ! Sie sind ziemlich zutraulich, weil sie normalerweise von den vielen Touristen mit „Hirschcookies“ gefüttert werden.
Zur Zeit sind sie ziemlich hungrig und spazieren sogar in Restaurants und Kioske ! Eine Ladenbesitzerin habe ich beobachtet, wie sie die übriggebliebenen Erdbeeren verfüttert hat.
Sie essen natürlich auch Blättchen und Gras und , total malerisch : die heruntergefallenen Kirschblüten!!!
Außerdem zu bewundern ist der größte Bronzebuddha und der größte Holzbau der Welt , beides mehrere Hundert Jahre alt . ( manche Teile älter , manche renoviert , weil teilweise von Erdbeben zerstört)
Es gibt eine Säule im Tempel mit einem Loch , wo man durchkriechen kann , ( das Loch soll so groß sein wie das Nasenloch der Buddhastatue , nur zum Größenverhältnis!!)
Ein anderer Schrein liegt mitten im Wald auf einem Hügel, der ganze Weg dorthin ist gesäumt von Laternen , die zu Festen alle angezündet werden.... Ein dunkler Raum ist für Besucher mit beleuchteten Laternen ausgestattet und man kann sich  vorstellen,wie überwältigend es ist , wenn alle angezündet sind !!!!

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Kyōto

Kyoto ist auch groß , aber viel beschaulicher als Tokio!!! In einem ganzen Stadtviertel ist die Zeit stehen geblieben und man kann in den Gassen spazieren gehen, wie vor hundert Jahren.
Wir hatten uns Fahrräder geliehen, um Die Stadt zu erkunden, wobei wir dann doch die vielen Treppchen zu den heiligen Stätten zu Fuß gehen mussten ! ( aber erst nachdem das Fahrrad ordentlich auf einem extra Fahrradparkplatz abgestellt war )
Diese berühmten roten Tore ziehen sich kilometerweit durch den Wald auf einen Berg , überall dazwischen, kleine und große Schreine mit Füchsen .
oder goldenen Kugeln ( die mich sehr inspirieren für die japanische Schmuckkollektion !!)
Ganz oben auf dem Berg ein wunderschönes Teehaus , Schuhe ausziehen, (wie überall in Japan ) und superleckeres Essen genießen!!
Endlich gefunden, übrigens: mein absolutes Lieblingsschild , was ich bisher nur von einer Postkarte kannte !!
Im japanischen Garten vom Heian Jitzu Schrein war ich fast alleine mit Karpfen und Schildkröten .
Und auf dem Rückweg, immer den sogenannten Philosophenweg entlang , goldener Sonnenuntergang zwischen den Straßen...

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Unser Roadtrip durch Japan

Mittlerweile sind wir mit unserem Camper wieder in Tokio angekommen und haben Ihn ohne Schrammen und Kratzer abgegeben! Es war abenteuerlich und ganz schön interessant in Japan Auto zu fahren! Als erstes musste mal der Führerschein übersetzt werden , sonst darf man gar nicht los...
Dann hab ich auf das Auto „Fahranfänger“Aufkleber gekriegt ! Trotz 34 Jahre Führerschein war ich darüber manchmal ganz froh, wenn ich bei 8 Spuren die Falsche genommen hab und da irgendwie wieder raus wollte ! ( übrigens ist Linksverkehr, hab ich das schon erwähnt? )
In den Bergen waren die Kurven auch recht eng !
Und die Schrift auf den Schildern völlig unverständlich, lieber fahren wie eine Schnecke ...
Manchmal konnte ich die Orte auch einfach nicht auseinanderhalten, trotz Navi !!
Auch an der Tankstelle hab ich dann doch lieber jemanden gefragt, welches Benzin denn jetzt das richtige ist ..
Bei 7-Eleven sind wir mindestens einmal jeden Tag eingekehrt, es gibt Klos und Internet und Snacks . Wasser aufgefüllt , Kaffee getrunken oder auch malwieder ein Ladekabel gekauft . Natürlich mussten wir auch ab und zu unsere Wäsche waschen! Aber im Waschsalon kann man noch mehr falsch machen als an der Tankstelle!!!
Zum Beispiel muss man auf alle Fälle die Schuhe ausziehen und die Schlappen anziehen!!! Gibts für Erwachsene und Kinder .
Auch in Restaurants und Gästehäusern muss man die Straßenschuhe ausziehen und wenn man auf die Toilette geht , gibts dort wieder spezielle Klo-schuhe !!!
In Kyoto und Nara haben wir ein bisschen gemogelt , da haben wir nicht in unserem Bus geschlafen, weil es so sehr geregnet hat!
Wir haben uns in einem 100 Jahre alten Ryokan eingemietet, mit Tatamizimmer und Papiertüren . Abends sind wir dann zum Okinomiaki essen gegangen. Da wird das Essen auf dem heißen Tisch zubereitet!! Lecker!!!
Wenns nicht geregnet hat , war’s frühlingshaft Kühl und Sonnig. Der Himmel war jedenfalls immer „dramatisch „ schön!!!

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Bye bye große , weite Welt !!!

Nachdem der Corona-Wahnsinn auch den hintersten Winkel der Welt ereilt hat , mussten wir leider , früher als geplant , nach Hause fliegen!
Wir haben auf einem gespenstisch leeren Flughafen in Tokio eingecheckt und haben in einem Flugzeug fast ohne Passagiere  wunderbar geschlafen & sind durch klaren Himmel über die Alpen geflogen .
Im Haus von Freunden konnten wir zwei Wochen völliger Ruhe in Quarantäne genießen...
Weiter Ukulele lernen und sind mit Leckereien verwöhnt worden!!!
Jetzt warten wir noch auf das letzte Paket , dass wir aus der Ferne nach Hause geschickt haben und stöbern in Erinnerungen, machen Pläne und sortieren Uns und die Mengen Fotos......

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Alles wird fein !

Es wird gemalert und geräumt im Goldvogerl , alles frisch und fein , Pakete aus Kenya, Laos, Dubai & Cambodia sind nach monatelanger Reise angekommen .... ihr dürft gespannt sein auf einige schöne Mitbringsel und Überraschungen... Aber noch etwas Geduld !
Die schönen Sisalkörbe aus Kenya, zum Beispiel, wunderbare Hingucker und ideal zum Sachen aufräumen !
Oder die kleinen, naiven Stickereien aus den Bergen von Laos ... was könnte man da draus machen??
Eröffnung wird erst Mitte September sein & bis dahin werden schöne Sachen produziert...Fundstücke aus aller Welt in Gold und Silber gefasst & auch meine „ Klassiker“ wieder aufgelegt !
Die Hände sind jedenfalls schon wieder ganz schön schmutzig!!!!

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